🧠 Verhaltenstherapie
Grundlagen
Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich gut untersuchte und etablierte Form der Psychotherapie mit einem sehr guten Wirkungsnachweis.
Für die meisten psychischen Erkrankungen existieren spezifische verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze.
Sie basiert auf der Annahme, dass problematische Denk- und Verhaltensmuster erlernt wurden und daher auch wieder verändert bzw. verlernt werden können.
Charakteristika der Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie ist:
- problemorientiert
→ Fokus auf aktuelle Beschwerden und konkrete Schwierigkeiten - ursachenbezogen
→ Berücksichtigung von auslösenden, begünstigenden und aufrechterhaltenden Faktoren - zielorientiert
→ klare Vereinbarung von Therapiezielen zwischen Patient und Therapeut - handlungsorientiert
→ aktive Mitarbeit des Patienten ist zentral - alltagsbezogen
→ Inhalte der Therapie werden im Alltag angewendet und eingeübt - transparent
→ Vorgehen und Methoden werden verständlich erklärt - Hilfe zur Selbsthilfe
→ Förderung der Selbstständigkeit und Eigenkompetenz - evidenzbasiert und entwicklungsorientiert
→ kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Methoden
Therapie in der Praxis
Die Verhaltenstherapie erfolgt strukturiert und individuell angepasst. Gemeinsam werden konkrete Ziele definiert, Strategien erarbeitet und im Alltag umgesetzt.
Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Beschwerden sowie der Umgang mit belastenden Situationen.
👉 „Die Therapie erfolgt leitlinienorientiert und nach aktuellem Stand der Wissenschaft.“