Falls ein Arbeitgeber mit der Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitszeugnis) eines Angestellten nicht einverstanden ist, das heisst Verdacht auf eine falsche ärztliche Beurteilung oder gar ein "Gefälligkeitszeugnis" besteht, hat er das Recht, die Arbeitsfähigkeit durch einen Vertrauensarzt prüfen zu lassen.

Diese Untersuchung geht auf Kosten des Arbeitgebers, nicht auf Kosten der Krankenkassen.  

Es werden immer Aktennotizen und auf Verlangen ein Bericht oder ein Gutachten erstellt, der eine allfällig vorliegende Arbeitsunfähigkeit bestätigt oder widerlegt, nachvollziehbar begründet. Der Bericht, insbesondere ein Gutachten wird für sich allein fachärztlich korrekt, nachvollziehbar und widerspruchslos sein und sollte so bei einer allfälligen Anfechtung des Angestellten vor Gericht (falls der Angestellte nicht damit einverstanden ist) Bestand haben.

Weitere Informationen

Anmeldung/Anfrage telefonisch (071 951 77 33) (Montag, Mittwoch oder Donnerstag, wenn das Sekretariat besetzt ist) , per Fax (071 951 77 04)  oder Hin-E-Mail (Sekretariat).

 

Sekretariat: Patrizia Kaiser
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