Fahreignungsuntersuch Stufe 1 - Seniorinnen & Senioren

Betrifft Gruppe 1 (Auto (A) & B (Motorrad), Unterkategorien A1 & B1, Spezialkategorien F, G, M) 

  • Telefonische Anmeldung (Tel. 071 951 77 33) (Montag, Mittwoch oder Donnerstag, wenn das Sekretariat besetzt ist)
  • per Hin-E-Mail (Sekretariat)
  • per Fax (071 951 77 04) 

Dauer der Untersuchung: ca. 30 Minuten (bei normalem Aufwand), Kosten CHF 130.- 

Ziel: Kontrolle, ob die medizinischen Mindestanforderungen für die Gruppe 1 mit oder ohne Auflagen erfüllt sind.

Bei grösserem Aufwand (z.B. bei psychomotorischer Verlangsamung, dementierter Entwicklung, körperlicher Behinderung, Unfallverletzung, schwerer Krankheit) können die Kosten entsprechend Zeitaufwand bis CHF 250.- erfolgen, jedoch nur ausnahmsweise, d.h. wenn das Problem in vernünftiger Zeit (< 60 min) geklärt werden kann. Üblicherweise erfolgt in unklaren Fällen eine aufwendigere Zweituntersuchung bei einem Stufe 3-Arzt, was im Zeugnis angekreuzt wird. Falls klar ist, dass aus medizinischen Gründen keine Fahreignung mehr vorliegt, wird nicht unnötig weiter untersucht und Kosten generiert. Wer mit einer solchen Beurteilung nicht einverstanden ist, kann eine erneute Untersuchung bei einem Stufe 3- oder Stufe 4-Arzt verlangen (was nicht ganz billig ist).

Zum Untersuch mitnehmen: 

  • Führerausweis (wenn beim Strassenverkehrsamt eingeschickt, irgendein anderer Ausweis zur Identifikaton).
  • Brille (auch Lesebrille) - wenn möglich nicht mit Kontaktlinsen kommen, da der Visus auch ohne Kontaktlinsen/Brille geprüft werden muss.
  • CHF 130.- in bar (gegen Quittung) - die Krankenkasse zahlt diesen Untersuch nicht, teils zahlt es der Arbeitgeber, von Steuern abziehbar (medizinische Leistungen).
  • Lenker, die an Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus Typ I oder II), müssen ein vom Hausarzt ausgefülltes Zeugnis (Diabetes & Fahreignung) mitbringen.
  • Bezüglich anderer schwerer Erkrankungen, Behinderungen oder Verletzungen, wenn möglich aktuelle Dokumentationen mitbringen (Bericht Hausarzt/Spezialarzt oder Austrittsbericht Spital/Klinik).

In der Regel ist der Untersuch bei Gesunden problemlos, da die medizinischen Mindestanforderungen relativ tief angesetzt sind. Einige müssen sich eine (neue) Brille anschaffen (mit entsprechendem Eintrag in den Führerausweis) oder es müssen andere Auflagen auferlegt werden. Bei einigen müssen weitere Abklärungen durchgeführt werden und bei einigen muss die Fahreignung abgesprochen werden (für alle Kategorien).

Falls Sie selbst bezüglich Ihrer Fahreignung unsicher sind oder Ihnen Angehörige/Bekannte raten, nicht mehr Auto zu fahren und Sie diese Untersuchung einfach zur Klärung der Fahreignung haben wollen, kommen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Falls nach der Untersuchung keine Fahreignung mehr vorliegt, gilt dies ab sofort. Bei Gefahr im Verzug (es liegt keine Fahreignung vor, notorisch stur und uneinsichtiger Lenker), wird die Polizei zu sofortigem Sicherungsentzug auf unbestimmte Zeit hinzugezogen (Massnahme zum Schutz der Strassenverkehrsteilnehmer vor ungeeigneten Fahrzeuglenkern, bis zur Abklärung von Ausschlussgründen). Bei "Einsichtigen" erfolgt dies auf schriftliches Verlangen des Strassenverkehrsamtes. 

Weitere Erklärungen siehe 

 

Sekretariat: Patrizia Kaiser
Sekretariat: Patrizia Kaiser

 

 

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