Drucken
Foto Eugenia Benet

 Mein Angebot

 

 

Wie ich arbeite, Methode

Was ist Schematherapie

Die von Jeffrey Young (New York) entwickelte Schematherapie ist ein integratives Psychotherapieverfahren zur Erklärung und Behandlung schwer behandelbarer Störungsbilder mit Ursprüngen in Kindheit und Jugend. Sie erweitert den Ansatz der kognitiven Therapie um Elemente  psychodynamischer Konzepte und anderer psychologischer Theorien und Therapieverfahren wie der der Transaktionsanalyse, der Bindungstheorie, der Hypnotherapie und der Gestalttherapie.

Was ist ein Schema?

Dr. Jeffrey Young hat bisher 18 Lebensfallen (Schemata) beschrieben und geht davon aus, dass praktisch jeder Mensch einen Bezug zu einem oder mehreren dieser 18 Schemata hat. Schemata können durch traumatische Erlebnisse, die Nichterfüllung wesentlicher Grundbedürfnisse, aber auch durch Überfüllung durch ein „Zuviel des Guten“ oder selektive Internalisierung bzw. Identifikationen mit wichtigen Bezugspersonen entstehen. Schemata betreffen zumeist den Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen. Ihre Entstehung bewirkt, dass der Mensch dem Schema entsprechende Bewältigungsstile und –reaktionen entwickelt. Schemata stellen chronifizierte Muster dar, die symptomatisch für das psychische Geschehen sind. Sie entstehen früh in der Kindheit und werden während des ganzen Lebens durch so genannte maladaptive Bewältigungsstile aufrechterhalten.


Der Ansatz zielt darauf ab, dysfunktionale Beziehungsmuster zu identifizieren, sie als Narben früherer Verletzungen zu verstehen und eine aktive Veränderung herbeizuführen.

Die Schematherapie ist störungsübergreifend und eignet sich in erster Linie zur Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen. Sie kann so wohl in der ambulanten Praxis wie auch stationär angewendet werden.

https://www.istos.ch/

BIOSYNTHESE/Körperpsychotherapie

Die Biosynthese wurde in den 70er und 80er Jahren von David Boadella als eine eigene Form der Körperpsychotherapie entwickelt. Das Ausbalancieren von Entwicklungsverzerrungen und die Förderung eines natürlicheren Zugangs zu den Emotionen sind Ziele der Biosynthese-Therapie. Die Arbeit mit Atem, Körperempfindungen und Bewegungsimpulsen erweitert in der Körperpsychotherapie die Möglichkeiten der traditionellen Psychotherapie um die Dimension der Leiblichkeit. Die neuesten Erkenntnisse der Neuropsychologie bestätigen die Bedeutung der Zwiesprache zwischen Körperbefindlichkeit und Psyche. Die Lebensgeschichte hat immer eine körperliche und eine seelische Dimension, die Aufarbeitung soll beide Aspekte integrieren und verstehen helfen.

Das Wort Biosynthese bedeutet „Integration des Lebens". Die Biosynthese arbeitet mit Prozessen der Selbst-Entfaltung, persönliche Entwicklung und spirituelle Integrität fördert. Das Ziel der Arbeit ist die Verbindung der drei wesentlichen Bereiche des Menschseins: Die körperliche Existenz, die psychischen Erfahrungen, die spirituelle Essenz oder auch Mitgefühl für sich und die andern.

http://www.biosynthesis.org/

Vorgehen

Zu Beginn einer Therapie wird ein Erstgespräch durchgeführt. Es dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie einer möglichst genauen Schilderung Ihres Problems und Ihrer Erwartungen an die Therapie und Ziele. Sie werden gebeten von sich zu erzählen, und es werden Ihnen ergänzende Fragen zu Ihrem Befinden und Ihren Lebensumständen gestellt. Ich versuchen bereits in der ersten 2 Sitzungen das ungefähre Vorgehen im Rahmen der Therapie zu skizzieren und Ihre Fragen zu beantworten. Im Rahmen der Therapie werden auch zu Beginn eine genaue Anamnese um gemeinsame Ziele fest zu stellen. Dabei werden jeweils auch folgende Punkte besprochen: Sitzungsdauer, Häufigkeit der Sitzungen, Ziel/Ziele.

Überlegen Sie sich während und nach dem Gespräch, ob Sie sich wohl fühlen. Es ist mir sehr wichtig ob Sie Vertrauen fassen konnten und das Gefühl haben, es könne Ihnen geholfen werden. Der Erfolg der Behandlung hängt nicht nur von der Kompetenz der Therapeut, sondern auch davon ab, ob Sie Vertrauen haben und bereit sind Ihre Einstellungen und Verhaltensweisen zu hinterfragen und allenfalls zu verändern (Motivation). Es ist deshalb mir sehr wichtig, dass sie mir mitteilen, ob sie sich in der Therapie wohlfühlen. Ziele können sich im Laufe der Therapie auch verändern.

Ausbildung und Berufserfahrung von Eugenia Bernet

Therapieraum Nord